
Viele Kunden wenden sich nach einem Sicherheitsvorfall – wie einem Hackerangriff bei dem z.B. die Internet-Präsenz des Unternehmens, oder interaktive Webanwendungen (z.B. Webshops, Internet-Banking, Maklerportale) manipuliert wurden oder dem Verdacht auf illegale Tätigkeiten – an Integralis.
Wie kann das passieren?
Angreifer nutzen neben dem klassischen Einfallstor über das Internet oft auch Hintertüren, wie unzureichend geschützte WLAN- und RAS-Zugänge.
Häufig sind aber auch interne Vorfälle durch Mitarbeiter des Unternehmens, externe Dienstleister, oder Wartungsfirmen die Ursache.
Fest steht: Die Vielfalt interner Sicherheitsvorfälle ist groß. Bekannte Szenarien sind Infektionen mit Viren, Trojanern, Würmern oder Spyware, die Installation von Rootkits, die Ablage von illegalen bzw. pornographischen Daten, Verstöße gegen interne Policies, z.B. eine illegale Email- und Internetnutzung, illegales Filesharing, Sabotage durch frustrierte Mitarbeiter, der Diebstahl von vertraulichen Informationen sowohl von Mitarbeitern als auch Wettbewerbern sowie jegliche Form von internem und externem Betrug.
Was können Sie tun?
Es empfiehlt sich daher, im Vorfeld Schutzmaßnahmen zu etablieren, um gegen derartige Vorfälle gerüstet zu sein. Es sollte zu allererst sichergestellt sein, dass ein effektives Incident Management etabliert wurde. Ohne einen fest definierten Prozess werden Sicherheitsvorfälle oft inkonsistent und nicht beweissichernd bearbeitet.
Bei guter Planung und der richtigen Beratung im Vorfeld sind die Verantwortlichkeiten hingegen klar definiert und es werden die richtigen Schritte durchgeführt, um alle potentiellen Beweismittel ohne Veränderung sicherzustellen.
So sollten Sie immer gewährleisten:
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Dass die richtigen Ansprechpartner bei einem Sicherheitsvorfall informiert werden. Es ist empfehlenswert durch regelmäßige Sensibilisierungsmaßnahmen, z.B. Security-Awareness-Trainings, diese Vorgehensweisen aufzufrischen, damit sie auch wirklich von den Mitarbeitern gelebt werden. Die Sensibilisierung der Mitarbeiter ist ein wichtiger Faktor zur Vermeidung von Sicherheitsvorfällen.
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Dass bei der Durchführung der technischen Untersuchung jeder einzelne Aspekt der Prüfung sorgfältig und konsistent durchgeführt wird. Beispielsweise ist zu Beginn einer Untersuchung nicht klar, ob ein trivialer Verstoß gegen Email-Richtlinien sich nicht später als symptomatisch für ein ernsthaftes Betrugsvergehen darstellt. Falls diese Beweise dann nicht sorgfältig gesichert wurden, kann das Betrugsvergehen später eventuell nicht mehr nachgewiesen werden.
Im Rahmen der Analyse eines Sicherheitsvorfalles sind weitere Aspekte zu beachten:
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Für die Beweissicherung auf Computersystemen gibt es spezielles Hardware-Equipment sowie viele Software-Tools (z.B. Encase oder Access Data FTK). Jede Aktion die ein Beweismittel (z.B. eine Festplatte) verändert, kann dieses Beweismittel rechtlich unzulässig werden lassen. Mit entsprechender Schreibschutzhardware kann ein Schreiben auf Festplatten und andere Datenträger verhindert werden. Allgemein ist empfohlen ein Sektor-Abbild (Image) von der Festplatte zu erstellen. Bei Kriminalverfahren werden in der Regel zwei Images erstellt, eines zur eigentlichen Analyse und eines als versiegelte und gesicherte Masterkopie.
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Dabei dürfen keine Beweise zerstört werden, die aus Sicht von anderen Abteilungen des Unternehmens Relevanz haben könnten. Idealerweise bildet man ein Projektteam aus verschiedenen Abteilungen, z.B. HR, IT, Werksschutz, Rechtsabteilung und Spezialisten für Business-Anwendungen und Systeme. Nach Beendigung der Untersuchungen empfiehlt es sich, die gewonnenen Erkenntnisse auszuwerten, um mögliche Schutzmaßnahmen zur Vermeidung derartiger Vorfälle zu identifizieren. Dies sollte im Rahmen regelmäßiger Management-Reviews und Trend-Analysen geschehen.
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Schließlich ist die rechtliche Grundlage bei allen forensischen Tätigkeiten zu beachten. Die gültigen Vorschriften sind abhängig vom Ort der Untersuchungen. Jedes Land hat seine eigenen Gesetze, die beachtet werden müssen und Einfluss auf den Ablauf einer Analyse haben. In Deutschland ist dies u. a. das Bundesdatenschutzgesetz.
Neben der Beachtung der örtlichen Gesetze ist auch immer eine ausdrückliche Genehmigung zur Durchführung der Untersuchungen notwendig. Ist in strafrechtlichen Analysen in der Regel eine enge Kooperation mit den Polizeibehörden erforderlich, sollte bei einer Untersuchung im Auftrag eines Unternehmens unbedingt darauf geachtet werden, dass der Auftrag von einer autorisierten Person erfolgt. Dies ist normalerweise die Geschäftsleitung des Unternehmens in dem die Prüfung durchgeführt wird.
Lassen Sie sich helfen!
Natürlich ist es aber auch immer ratsam, sich einen externen Experten ins Haus zu holen. Mit den Services „Network Forensics“ bzw. „Computer Forensics“ bietet Integralis eine umfassende Analyse der betroffenen Systeme um kompromittierte Daten oder zusätzlich betroffene Systeme zu ermitteln. Zudem sucht Integralis nach dem Einstiegspunkt des Angreifers und identifiziert so die Schwachstellen in Ihrem Netzwerk. Am Ende wird schließlich ein umfassender Bericht erstellt, der das Ausmaß der Kompromittierung beschreibt sowie Empfehlungen zur Beseitigung der gefundenen Schwachstellen sowie zur Wiederherstellung Ihrer Systeme beinhaltet.
Die Spezialisten von Integralis helfen Ihnen dabei:
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Daten forensisch einwandfrei zu sichern,
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Daten nach Beweisen und Spuren zu untersuchen,
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Daten wiederherzustellen und nach Indizien zu suchen,
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Ihr eigenes Vorgehen einwandfrei und lückenlos zu dokumentieren,
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Schwachstellen zu identifizieren,
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Sicherheitsvorfälle möglichst lückenlos zu erfassen sowie
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die Erkenntnisse in verwertbaren und verständlichen Berichten zusammen zu fassen.
Dabei führen sie Analysen von Festplatten, der physischen Speicherabbilder (RAM), der USB-Geräte und Speicherkarten oder der Log-Files von Netzwerkkomponenten durch.
Weitere Informationen gibt es unter
www.integralis.com